Lernweg
- 9 Etappen
- 295 Artikel
- 73 Themenfelder
Anleitung
Ein Weg durch den ganzen Atlas, in der Reihenfolge, in der die Themen aufeinander aufbauen: vom Stromnetz über Marktprozesse und Messwerte bis zur Abrechnung in SAP Utilities. Grundlage zuerst, dann Prozess vor Format, dann Fachlichkeit vor System. Die letzte Etappe zeigt, was in der Sparte Gas anders läuft.
Der Weg im Überblick
Jede Etappe schafft die Begriffe, die die nächste braucht.
- Du bist hier Etappe 01 Energiesystem & Netze 0 von 23 gelesen
- Du bist hier Etappe 02 Marktrollen & Regulierung 0 von 22 gelesen
- Du bist hier Etappe 03 Belieferung & Marktprozesse 0 von 25 gelesen
- Du bist hier Etappe 04 Messwesen & Smart Metering 0 von 65 gelesen
- Du bist hier Etappe 05 Energiedaten & Bilanzierung 0 von 30 gelesen
- Du bist hier Etappe 06 AHB, Formate & Datenaustausch 0 von 29 gelesen
- Du bist hier Etappe 07 Kunden, Tarife & Abrechnung 0 von 30 gelesen
- Du bist hier Etappe 08 SAP Utilities & Betrieb 0 von 61 gelesen
- Du bist hier Etappe 09 Gas: Netz, Markt & Abrechnung 0 von 10 gelesen
Noch nichts gelesen. Der Weg beginnt bei Etappe 01, Energiesystem & Netze.
Etappe 1 · Grundlage
Energiesystem & Netze
Erzeugung, Netze, Entnahme und Flexibilität: die fachliche Orientierung für alles, was später als Marktprozess und Systemdaten erscheint.Danach kannst du: Die physische Welt hinter Energie, Daten und Marktprozessen.23 Artikel7 ThemenZuerst das physische System, dann Rollen und Verträge. Bereich im Atlas öffnen
Stromsystem verstehen
Die physikalische Grundlage hinter allen kaufmännischen Prozessen.
Orte und Zuordnungen
Technische Anlagen und Marktobjekte sauber unterscheiden.
Flexibilität im Netz
Erzeugung und Verbrauch werden zunehmend steuerbar.
- Redispatch verständlich erklärtWenn Transportkapazität knapp wird.
- Redispatch 2.0 für EE-AnlagenAbruf, Daten und Ausgleich bei erneuerbaren Erzeugungsanlagen.
- Ausfallarbeit und AusfallvergütungWie aus einer Abregelung eine abrechenbare Menge und ein Geldbetrag wird.
- Steuerbare Verbrauchseinrichtungen§ 14a EnWG aus fachlicher Sicht.
- Power-to-Heat verstehenStrom in Wärme umwandeln und Flexibilität erschließen.
Erzeugung und Einspeisung
Wie Anlagen Energie erzeugen und ins Netz einspeisen.
Speicher und Sektorkopplung
Energie zeitlich verschieben und Sektoren verbinden.
Netzplanung und Ausbau
Warum Leitungen, Umspannwerke und Anschlusskapazität wachsen.
- NetzentwicklungsplanPlanung von Übertragungsnetzen verstehen.
- NetzanschlussbegehrenVom Antrag zur technischen Umsetzung.
- Netzausbau: Bundesbedarfsplanung, Bundesfachplanung und PlanfeststellungDer Artikel schließt die Lücke zwischen Netzentwicklungsplan und realer Leitung: Er zeigt, wie NEP-Szenarien über BBPlG, Bundesfachplanung und Planfeststellung in verbindliche Trassen und Genehmigungen überführt werden.
- Netzanschluss für Industrie und Großverbraucher§ 17 EnWG, Baukostenzuschuss und Kundenanlage.
Systemdienstleistungen
Technische Leistungen für einen stabilen Netzbetrieb.
- RegelenergieReserveprodukte und Frequenzhaltung einordnen.
- Schwarzstart und NetzwiederaufbauWie das System nach einem Ausfall zurückkehrt.
- Blindleistung und BlindarbeitWarum Blindarbeit kein Verbrauch ist und wer sie zahlt.
- Momentanreserve und TrägheitWie Schwungmasse und netzbildende Anlagen die Frequenz stützen.
Etappe 2 · Grundlage
Marktrollen & Regulierung
Der Energiemarkt funktioniert über klar getrennte Rollen, Verträge und verbindliche Vorgaben. Diese Ordnung macht standardisierte Prozesse erst möglich.Danach kannst du: Wer handelt, wer haftet und welche Regeln gelten.22 Artikel8 ThemenZuerst das physische System, dann Rollen und Verträge. Bereich im Atlas öffnen
Rollenmodell
Verantwortung wird pro Prozessrolle gedacht, nicht pro Unternehmen.
Verträge und Netzzugang
Standardverträge schaffen einen diskriminierungsfreien Marktzugang.
Regulatorischer Rahmen
Von Gesetz und Verordnung zur Marktregel.
Institutionen und Verbände
Wer Regeln setzt, Netze steuert und Standards entwickelt.
Rechtsquellen und Gesetze
Gesetze, Verordnungen und Festlegungen voneinander trennen.
Netzzugang und Netznutzung
Wie Marktpartner Infrastruktur diskriminierungsfrei nutzen.
Entgelte und Anreizregulierung
Wie Netzentgelte und regulatorische Vorgaben zusammenhängen.
- Netzentgelte verstehenPreisblätter, Komponenten und Zuständigkeiten.
- AnreizregulierungErlösobergrenzen und Effizienz einordnen.
- Verlustenergie beschaffen und abrechnenBeschaffung, Kostenanerkennung und der Weg ins Netzentgelt.
- Individuelles Netzentgelt nach § 19 StromNEVAtypische Netznutzung, Nachweis und wer den Aufschlag trägt.
Weitere Rechts- und Vertragsfragen
Ergänzung zum Rechtsrahmen und zur Kundenbelieferung.
Etappe 3 · Prozessbasis
Belieferung & Marktprozesse
Lieferbeginn, Lieferende, Wechsel und Stammdatenänderungen folgen festen Schritten, Fristen und Rollen.Danach kannst du: GPKE übersetzt einen Anlass in einen verbindlichen Ablauf.25 Artikel7 ThemenDanach Kundenanlässe, Lokationen und Messung als gemeinsame Prozessbasis. Bereich im Atlas öffnen
GPKE verstehen
Die Regeln für die Kundenbelieferung mit Elektrizität.
- Marktkommunikation Strom verstehenProzesse, Rollen, Formate und SAP-Bezug.
- GPKE: Zweck und AufbauDie Regelungen zur Kundenbelieferung mit Strom.
- Lieferantenwechsel in 24 StundenWas seit Juni 2025 technisch gilt.
- GPKE-Teilprozesse im ÜberblickKündigung, Lieferbeginn, Lieferende und Ersatz-/Grundversorgung.
Belieferung steuern
Zeitpunkte und Ergebnisse eines Vorgangs richtig einordnen.
- Lieferbeginn und LieferendeZeitpunkte, Rollen und Ergebnisse unterscheiden.
- Einzug und AuszugKundenanlass und Marktprozess verbinden.
- NetzbetreiberwechselWas sich bei einem Wechsel des Netzes ändert.
- Ersatz- und Grundversorgung im MarktprozessWer beliefert, wenn kein Lieferant zugeordnet ist.
- Kündigung und LieferendeWas der neue Lieferant beim alten auslöst.
- Unterbrechung der AnschlussnutzungDer Sperrprozess zwischen Lieferant und Netzbetreiber.
Stammdaten und Zuordnungen
Der Prozess bleibt nur mit zeitlich korrekten Daten stabil.
Marktobjekte im Prozess
Lokationen und Ressourcen als Anker der Marktprozesse.
- MaLo, MeLo, NeLo und RessourceDie Bezugsobjekte der Prozessgebiete.
- LokationsbündelKomplexe Messkonstellationen verstehen.
- Die MesslokationMessobjekt und Zählpunkt im Marktprozess.
- Netzlokation und technische RessourceNetzseitige Bezugsobjekte unterscheiden.
- Zählwerk und ZählwerksdatenRegister, Kennzahlen und Zählwerksdaten einordnen.
- Anlage, Erzeugung, Verbrauch und RessourceDie Anlage und ihre Bezugsobjekte verstehen.
- Lokationsbündel und LokationsstrukturMehrere Lokationen zu einer Struktur verbinden.
Einzug, Auszug und Umzug
Kundenanlässe sauber in Prozessschritte übersetzen.
Fehler, Ablehnung und Klärung
Ausnahmen erkennen und strukturiert auflösen.
Folgeprozesse
Wie Messwesen, Bilanzierung und Nachrichten an GPKE anschließen.
Etappe 4 · Prozessbasis
Messwesen & Smart Metering
Messstellenbetrieb, Messkonzepte und intelligente Messsysteme verbinden die physische Messung mit Abrechnung, Bilanzierung und Steuerung.Danach kannst du: Von der Messstelle zum nutzbaren Energiewert.65 Artikel11 ThemenDanach Kundenanlässe, Lokationen und Messung als gemeinsame Prozessbasis. Bereich im Atlas öffnen
Messwesen im Überblick
Grundaufbau, Rollen und Prozessgebiet WiM auf einen Blick.
Marktrollen und Messstellenvertrag
Wer Messstellen betreibt, welche Verträge gelten und wie Zuständigkeiten wechseln.
- gMSB und wMSB verstehenGrundzuständigkeit und Wettbewerb im Messstellenbetrieb.
- Messstellenvertrag verstehenVertragliche Grundlage für den Messstellenbetrieb.
- Wechsel des MessstellenbetreibersAblauf und Rollen beim Betreiberwechsel.
- Messstellenbetreiber wechselnWer zum wMSB wechseln darf, wie der Wechsel abläuft und was sich für Kunden ändert.
- Messstellenbetrieb bei Wechsel und EndeWas Geräte, Werte und Vertrag beim Übergang hinterlassen.
- Der EnergieserviceanbieterDie Rolle im Messwesen, ihre Aufgaben und ihre Grenzen.
- Entgelte für den MessstellenbetriebWer welches Entgelt erhebt und wie es auf die Rechnung kommt.
- Grundzuständiger und wettbewerblicher MessstellenbetriebWann der gMSB liefert und wann ein Dritter übernimmt.
Messlokation, Zählpunkt und Kennungen
Messobjekte, Zählwerke und ihre eindeutigen Identifikatoren auseinanderhalten.
- Messlokation, Zählpunkt und Zählwerk verstehenFachliche und technische Identifikatoren sauber abgrenzen.
- Messlokations-ID und IdentifikationWie die Messlokation eindeutig im Marktprozess erkannt wird.
- Zählpunktbezeichnung verstehenTechnische Kennzeichnung und Markt-ID unterscheiden.
- OBIS-Kennzahlen verstehenAufbau A-B:C.D.E*F und die wichtigsten Kennzahlen im Klartext.
Messgeräte und Geräteverwaltung
Geräte, Register und Wechsel über ihren Lebenszyklus sicher einordnen.
- Moderne Messeinrichtung verstehenGerät, Anzeige und Abgrenzung zum intelligenten Messsystem.
- Gerätewechsel im MesswesenFolgen für Messung, Daten und Abrechnung.
- Zählernummer und Geräte-IDGerät und Kennungen sicher unterscheiden.
- Zählerregister und TarifregisterRegisterwerte, Zählwerke, OBIS und Tarifstufen sauber trennen.
- Eichfristen, MID und BefundprüfungEichfristen, Kennzeichnung und Nachprüfung einordnen.
- Nacheichung im BetriebFristablauf, Nachprüfung, Austausch und Kostentragung.
Messkonzepte
Bezug, Einspeisung, Erzeugung und Speicher fachlich passend messen.
- Messkonzepte verstehenBezug, Einspeisung, Erzeugung und mehrere Messlokationen.
- PV-Eigenverbrauch und MesskonzeptErzeugung und Verbrauch sauber erfassen.
- Batteriespeicher im MesskonzeptSpeicherflüsse und Messung nachvollziehen.
- Mieterstrom und gemeinschaftliche GebäudeversorgungZwei Modelle, Messung und Marktprozesse sauber unterscheiden.
- Mieterstrom nach § 42a EnWGVoraussetzungen, Zuschlag, Vertrag und Preisgrenze.
- Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung nach § 42b EnWGNutzungsvertrag, Aufteilungsschlüssel und Betreiberpflichten.
- Messen und Abrechnen im MehrparteienhausSummenzähler, Unterzähler und Drittmengen mit Rechenbeispiel.
- Wärmepumpe, Wallbox und Speicher im MesskonzeptMessung, Steuerung und Marktobjekte zusammendenken.
- Energy Sharing nach § 42c EnWG: Stand und AbgrenzungFristen, Pflichten von Netzbetreibern und Lieferanten, Abgrenzung.
- Energiesharing: Messwesen und DatenflussGeteilten Strom messen und abrechnen.
- SubmeteringUnterzählung in der Kundenanlage und ihre Abgrenzung.
- Blindarbeit und Wandlerzähler im MesskonzeptWann ein Messkonzept Blindarbeit erfasst und wie der Wert abrechenbar wird.
Zählzeiten und Zeitlogik
Schaltzeiten, Kalender, Zeitumstellung und Zählwerke fachlich einordnen.
Messwerte und Messprodukte
Menge, Richtung, Einheit, Zeitraum und Bereitstellung eines Messwerts.
- Messwerte und ZählerstandsgängeWerte, Zeiträume und Status einordnen.
- Messrichtungen Bezug und EinspeisungEnergiefluss und Vorzeichen sauber verstehen.
- Wirkarbeit, Wirkleistung und BlindarbeitElektrische Messgrößen und Einheiten sicher unterscheiden.
- Dynamische Stromtarife und MesswerteWie Tarif, Zeitreihe und Abrechnung zusammenpassen.
- Zählerfernauslesung im MesswesenFernablesung, intelligentes Messsystem und WiM-Datenfluss unterscheiden.
- Stromwandler und UmrechnungsfaktorSekundärwerte, Primärwerte und Skalierung sicher prüfen.
- Zählerablesung und AbleseartenSelbstablesung, Vor-Ort-Ablesung und Fernübermittlung einordnen.
- Ableseturnus und MessintervallWer den Rhythmus festlegt und wer die Auflösung bestellt.
Datenqualität und Ersatzwertbildung
Fehlende, auffällige und korrigierte Daten fachlich behandeln.
- Plausibilisierung und ErsatzwertbildungWie fehlende oder auffällige Messwerte fachlich behandelt werden.
- Messwertstatus verstehenWarum ein Messwert mehr als eine Zahl ist.
- Korrekturwerte und StornoKorrekturen in Messwert- und Folgeprozessen nachvollziehen.
- Ersatzwertbildung in der PraxisVerfahren, Status und Folgen für die Abrechnung.
- Bestätigung und ReklamationWann ein Wert bestätigt oder beanstandet wird.
Intelligente Messsysteme
Smart Metering erweitert Messung um Kommunikation, Sicherheit und Rechte.
- Intelligente MesssystemeMesswesen und Marktkommunikation verbinden.
- Das Smart-Meter-GatewaySicherheitsmodul, Smart-Metering-PKI und die Netze LMN, HAN und WAN.
- Pflichteinbau und RolloutEinbaugruppen und Rollout-Logik verstehen.
- Datenschutz im Smart MeteringZugriffsrechte und Datenverarbeitung einordnen.
- Rollout-Monitoring und QuotenFortschritt des Rollouts messen, melden und einordnen.
- Smart-Meter-Gateway-AdministrationWer den Gateway konfiguriert, aktualisiert und überwacht.
- Die HAN-SchnittstelleWie die anschlussnutzende Person eigene Messwerte lokal liest.
- Tarifanwendungsfälle im Smart Meter GatewayVon einzelnen Zählerständen zu tarifierbaren Zeitreihen.
- NetzzustandsdatenWarum Netzdaten keine Abrechnungsdaten sind.
- Tarifanwendungsfälle im DetailTAF 1 bis TAF 16 im Überblick.
Steuerung und netzdienliche Nutzung
Wie steuerbare Anlagen sicher in Netzprozesse eingebunden werden.
WiM-Prozesse und Änderungen
Beginn, Ende und Änderungen des Messstellenbetriebs als Prozess verstehen.
- Beginn und Ende des MessstellenbetriebsAuslöser, Rollen und Ergebnisse im WiM-Prozess.
- Messlokationsänderung und KonfigurationÄnderungen an Messobjekt und Konfiguration strukturiert behandeln.
- Störung im MessstellenbetriebZähler- und Kommunikationsausfall, Fristen und Ersatzbetrieb.
- Messstellenbezogene ProzesseWelche Vorgänge am Messpunkt laufen und wo GPKE endet.
Etappe 5 · Daten und Formate
Energiedaten & Bilanzierung
Zeitreihen, Aggregation und Bilanzkreise halten das Energiesystem kaufmännisch im Gleichgewicht.Danach kannst du: Wie aus Messwerten abrechenbare und bilanzielle Mengen werden.30 Artikel9 ThemenErst mit sicheren Messwerten folgen Bilanzierung, Formate und Nachrichtenlogik. Bereich im Atlas öffnen
Energiedaten im Überblick
Von der Messung bis zur bilanziell verwertbaren Energiemenge.
Messwert, Zählerstand und Lastgang
Messprodukte mit ihrem jeweiligen Zeitbezug einordnen.
- Lastgang und ZählerstandMessprodukte und Zeitbezug verstehen.
- Registrierende LeistungsmessungRLM, Lastgang und Abrechnung einordnen.
- RLM oder SLPZähler, Grenze, Abrechnung und Netzentgelt im Vergleich.
- LeistungswerteLeistung, Arbeit und Messintervall unterscheiden.
- Zählerstandsgänge verstehenDer Standardfall der Messwertübermittlung.
Zeitreihen und Auflösung
Raster, Zeiträume und Zeitzonen in Energiedaten.
Messwertqualität und Korrektur
Die Qualität eines Wertes bestimmt die Qualität aller Folgeprozesse.
Bilanzkreis und Bilanzkreisverantwortung
Verantwortung, Zuordnung und Ausgleichsenergie verstehen.
- Bilanzkreis, BKV und ÜNBVerantwortlichkeiten und Ergebnisse.
- Bilanzkreisverantwortung verstehenAufgaben, Fahrpläne und Ausgleichsenergie verständlich erklärt.
- BilanzkreisabrechnungWie Mengen einem Bilanzkreis zugeordnet werden.
- Marktlokationen und BilanzkreiseWie eine Marktlokation einem Bilanzkreis zugeordnet wird.
MaBiS-Prozesse
Standardisierte Abläufe für bilanzierungsrelevante Daten.
Aggregation und Energiemengen
Einzelwerte in verwertbare Mengen überführen.
Prognose und Fahrplan
Erwartete Mengen vor dem Lieferzeitraum planen.
Weiterentwicklung
Die Datenwelt der Bilanzierung verändert sich weiter.
Etappe 6 · Daten und Formate
AHB, Formate & Datenaustausch
AHB, MIG, Prüfidentifikatoren und Codelisten machen Marktkommunikation eindeutig.Danach kannst du: Vom fachlichen Prozess zur prüfbaren Nachricht.29 Artikel9 ThemenErst mit sicheren Messwerten folgen Bilanzierung, Formate und Nachrichtenlogik. Bereich im Atlas öffnen
Datenaustausch im Überblick
Von der Fachregel bis zur verarbeiteten Nachricht.
AHB lesen und anwenden
Anwendungshandbücher in prüfbare Fachlogik übersetzen.
MIG und Nachrichtensemantik
Segmente, Datenelemente und Beziehungen verstehen.
EDIFACT-Grundlagen
Die gemeinsame Syntax der Marktkommunikation.
Stammdaten- und Prozessnachrichten
Nachrichten für Zuordnung, Vertrag und Marktprozess.
- UTILMD und MSCONS einordnenStammdaten und Messwerte im Prozesskontext.
- ORDERS und IFTSTAAufträge und Statusmeldungen einordnen.
- UTILTS: Definitionen übertragenZählzeit, Schaltzeit und Leistungskurve per Nachricht.
- Berechnungsformel lesenDie Formel einer Markt- oder Netzlokation verstehen.
- PRICAT und PreisblätterPreisblätter des Messstellenbetreibers übertragen.
- INSRPT: StörungsmeldungStör- und Informationsmeldungen im Messwesen.
- ORDRSP, ORDCHG und AntwortnachrichtenNachrichtenpaare mit REQOTE/QUOTES lesen.
Messwert- und Abrechnungsnachrichten
Energie- und Rechnungsdaten strukturiert austauschen.
- MSCONS vertiefenMesswerte und Zeitreihen übertragen.
- INVOIC und REMADVAbrechnungsnachrichten im Überblick.
- NetznutzungsabrechnungWie der Netzbetreiber dem Lieferanten Mengen und Netzentgelte in Rechnung stellt.
- Netznutzungsrechnung als Lieferant prüfenPrüfebenen nach E_0406, REMADV-Antwort, Reklamation und Rechnungseingang in SAP IS-U.
- Artikel-ID in der NetznutzungsabrechnungFormat, Gruppen-Artikel-ID und die Abgrenzung zu Tarif, Preis und Artikelnummer.
Rückmeldungen und Fehlerbehandlung
Technische und fachliche Antworten unterscheiden.
Codelisten und Versionen
Gültige Codes und Releases kontrolliert pflegen.
Transport, Sicherheit und Tests
Übertragung, Fachprüfung und Prozessende bleiben getrennt.
Etappe 7 · Umsetzung
Kunden, Tarife & Abrechnung
Kundenbeziehung, Tariflogik, Messwerte und Buchung greifen ineinander.Danach kannst du: Verträge, Mengen und Preise werden zu einer nachvollziehbaren Rechnung.30 Artikel8 ThemenDann werden Kunde, Tarif, Abrechnung und SAP Utilities als Umsetzung verbunden. Bereich im Atlas öffnen
Geschäftspartner und Kunde
Kundendaten, Rollen und Kommunikationswege sauber führen.
Vertragskonto und Vertragsbeziehung
Zahlungsverhältnis und Energielieferung getrennt abbilden.
Tarife und Preislogik
Preise müssen zum richtigen Zeitraum und zur richtigen Menge passen.
- Tarifart, Tarif und TariftypDie drei Ebenen des Wortes Tarif sauber trennen.
- Statisch, zeitvariabel, dynamischWie sich die Preislogik über die Zeit unterscheidet.
- Tarife für Kunden zuordnenVom Verbrauchsprofil zur passenden Tarifempfehlung.
- Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und LieferantWer welche Preisposition in der Tarifierung verantwortet.
- PreisbestandteileArbeitspreis, Grundpreis und weitere Bestandteile.
- Woraus sich der Strompreis zusammensetztVom Rechnungsbetrag zurück zu Beschaffung, Netz, Steuern und Umlagen.
- TarifwechselProdukte und Preise stichtagsgenau wechseln.
- Hoch- und NiedertarifeZählwerk, Schaltzeit und Abgrenzung zum dynamischen Preis.
Verbrauch und Abrechnungsmenge
Messwerte zu einer belastbaren Rechnungsmenge aufbereiten.
Abrechnung und Rechnung
Rechnungen nachvollziehbar erzeugen und erklären.
- VerbrauchsabrechnungVom Ableseergebnis zur Rechnung.
- AbschlagsplanPrognose und spätere Abrechnung verbinden.
- Energiesteuer und Umlagen in der AbrechnungWelche Steuern und Umlagen auf der Rechnung stehen und wer sie erhebt.
- Rechnungsinhalte und AbrechnungszeiträumeAnforderungen nach § 40 und § 40b EnWG.
- Schlussrechnung und ZwischenabrechnungAuszug, Lieferantenwechsel, Fristen nach § 40c EnWG und Abgrenzung der Mengen.
- Leistungskunden mit RLM abrechnenLeistungspreis, Benutzungsstunden, Nachberechnung und die 100.000-kWh-Schwelle.
- § 14a in der AbrechnungModule 1, 2 und 3: Messkonzept, Artikel-ID in der Netznutzungsabrechnung und Ausweis auf der Rechnung.
- Einspeisung abrechnenVom Einspeisezähler über den Netzbetreiber zur Gutschrift.
Forderung und Zahlung
Offene Posten, Zahlungen und Mahnungen steuern.
Korrektur, Storno und Rückabwicklung
Fehler fachlich nachvollziehbar korrigieren.
Abrechnungssystem und FI-CA
Systemische Verarbeitung von Abrechnung und Zahlungsverkehr.
Etappe 8 · Umsetzung
SAP Utilities & Betrieb
SAP-Bezug ohne Produkthandbuch: Welche Daten, Fristen und Zustände ein Utilities-System zuverlässig abbilden muss.Danach kannst du: Fachlichkeit in Daten, Prozessen, Integration und Betrieb übersetzen.61 Artikel11 ThemenDann werden Kunde, Tarif, Abrechnung und SAP Utilities als Umsetzung verbunden. Bereich im Atlas öffnen
Grundlagen und Überblick
Bausteine von SAP IS-U und den Weg der Energie vom Zähler zur Forderung kennenlernen.
Fachobjekte und Datenmodell
Technische und kaufmännische Objekte fachlich verbinden.
- Fachobjekte und SystemverantwortungExterne Marktobjekte intern konsistent abbilden.
- Anschlussobjekt, Anlage und VertragTechnische und kaufmännische Sicht verbinden.
- Stammdaten vom Geschäftspartner zum ZählwerkWelche Nummer wohin zeigt, Schlüssel für Schlüssel.
- TarifierungsmerkmaleWo ein Merkmal an Anlage, Vertrag, Gerät oder Register steht.
- Zeitscheiben und Historien in SAP IS-UGültigkeitszeiträume lesen und Auswertungen auf einen Stichtag festlegen.
Kunde und Vertrag in SAP Utilities
Geschäftspartner, Vertrag und Vertragskonto sauber zuordnen.
Messwesen und Geräteverwaltung
Messgeräte, Register und Ableseaufträge im System führen.
- Gerätetyp, Gerät und EquipmentWie ein Zähler als Stammsatz entsteht: Material, Gerätetyp, Equipment, Seriennummer, Lebenslauf.
- GeräteinstallationEinbau, Ausbau und technische Stammdaten.
- Register und ZählwerkeMesswerte den richtigen Objekten zuordnen.
- Zählwerksgruppe und Zählwerke konfigurierenArt, Typ, Stellen, Faktor, OBIS und Kennzeichen eines Zählwerks festlegen.
- Wandler, Gerätezuordnung und ZählwerksbeziehungenAbrechnungsfaktor, Hinterschaltung und Kontrollzählwerk im System abbilden.
- Gerätewechsel und TarifierungWas ein Geräte- oder Zählerwechsel für die Tarifierung bedeutet.
- Gerätewechsel Schritt für SchrittAuftrag, Erfassung, Zählerstände, Folgen und Storno in IS-U.
- Eichung, Beglaubigung und StichprobenverfahrenWechseljahr, Turnuswechselliste, Los und Prüflinge in IS-U planen.
- Terminsteuerung in SAP IS-UPortion, Ableseeinheit, Grundtermine und Terminsätze: warum ein Kunde wann abgelesen und abgerechnet wird.
- Ableseprozess in SAP IS-UAbleseauftrag, Belegstatus und das fakturierbare Ergebnis.
- Abrechnungs- und AbleseaufträgeAuftragsdaten, Massenlauf, Ausgabe und Fristen in der Tiefe.
- Ableseauftrag und AbleseergebnisDer Beleg in EABL, die Erfassungswege und der Weg zum abrechenbaren Zählerstand.
- Ablesegründe und ihre FolgenTurnus, Zwischen-, Kontroll-, Ein- und Auszugsablesung: welche Ablesung welche Abrechnung auslöst.
- Plausibilitätsprüfung der AblesungPrüfarten, Toleranzen, Erwartungswert und der Umgang mit unplausiblen Ergebnissen.
- Sonderfälle der VerbrauchsermittlungZählerüberlauf, Gerätewechsel, Faktoren, Nachkommastellen und Schätzung mit Rechenbeispielen.
- Messinstanz und MessproduktMesswerte in SAP S/4HANA Utilities fachlich zuordnen.
Marktkommunikation und EDI-Integration
Externe Nachrichten sicher in interne Prozessschritte überführen.
- Prozessdokumente im SystemFachliche Nachricht und technische Verarbeitung verbinden.
- IDoc und SchnittstellenmonitoringIntegrationsfehler früh erkennen.
- GPKE-Lieferantenwechsel im SAP IS-UAnmeldung, Bestätigung, Abmeldung und Klärfälle im System.
- Marktkommunikation unter S/4HANAIDEX, APE und MaCo Cloud: was wo läuft.
Abrechnung und Fakturierung
Tarife, Mengen und Belege im System verarbeiten.
- Tariffindung und TarifierungWie das System aus Register und Tarifkategorie den Tarif findet.
- Das Tarifmodell im ZusammenhangTariftyp, Tarifart, Tariffindung, Tarif und Schema: wie aus Stammdaten eine Rechenvorschrift wird.
- Abrechnungsschema und VariantenprogrammeTarifschritte, Rechenbausteine und die Reihenfolge im Schema.
- Operanden und AnlagefaktenRechengrößen, Fakten auf drei Ebenen, Zeitscheiben und typische Fehler.
- Preise: Typen, Staffeln und ZeitanteilePreisschlüssel, Block- und Staffelpreise, Historie und Preiswechsel in der Periode.
- Rabatte, Zuschläge und AbrechnungszeilenWie Rabatte wirken und wie eine Rechnungszeile zum Tarifschritt zurückverfolgt wird.
- Tarife anlegen und ändernVon der Kalkulation über Test und Freigabe in Produktion.
- Tarifwechsel, Preisänderung und GültigkeitStichtage, Zeitscheiben und Kundeninformation im System.
- AbrechnungssteuerungZeitpunkte und Ablesungen koordinieren.
- Abrechnungsauftrag und AbrechnungslaufAuftrag in ETRG, Status, Einzel- und Massenlauf, Parallelisierung und das Ergebnis des Laufs.
- Abrechnung simulieren und prüfenSimulationsarten, Massensimulation, Unterschied zum echten Beleg und Prüfwege.
- Ausnahmen in der AbrechnungAussteuerung, Abrechnungssperren, Fehlerprotokoll, Klärung und Freigabe mit Fallbeispielen.
- FakturierungAbrechnungsergebnisse als Rechnung ausgeben.
- Vom Abrechnungsbeleg zur RechnungFakturierungseinheit, Rechnungssumme, Abschlagsverrechnung, Druckbeleg, Buchung, Druck und Versand.
- Abschlagsplan in SAP IS-UVerfahren, Anlegen, Betragsermittlung, Fälligkeiten, Anpassung und Verrechnung mit Rechenbeispiel.
Forderungsmanagement im Vertragskontokorrent
Von der Forderung über Mahnung und Sperrung bis zur Wiederinbetriebnahme.
Bilanzierung und Energiedaten
Zeitreihen und Mengen für energiewirtschaftliche Folgeprozesse.
Prozessmonitoring und Klärfälle
Fristen, Status und Fehler nachvollziehbar steuern.
Tests, Releases und Migration
Änderungen sicher vorbereiten und produktiv nehmen.
- Wartungsende ECC und Wege nach S/4HANAFristen laut SAP, Brownfield, Greenfield und Vorbereitung der Fachabteilung.
- Release-Management für MaKoBNetzA- und EDI@Energy-Änderungen umsetzen.
- Teststrategie für AHB-ÄnderungenFachliche Regeln in belastbare Tests übersetzen.
- Tarife testen und produktiv setzenTestklassen, Referenz und Freigabe für einen neuen Tarif.
- Artikel-IDs pflegen und prüfenZuordnung, Zeitscheibe, Testfall und Abweichungsprüfung in der Netznutzungsabrechnung.
- DatenmigrationBestandsdaten nachvollziehbar übernehmen.
Betrieb, Berechtigungen und Nachvollziehbarkeit
Ein Utilities-System sicher und prüfbar betreiben.
Etappe 9 · Sparte Gas
Gas: Netz, Markt & Abrechnung
Gasnetz, Marktgebiet, Lieferantenwechsel, Tagesbilanzierung und die Umrechnung von Kubikmetern in Kilowattstunden: die Sparte Gas im Zusammenhang, jeweils mit dem Blick auf den Unterschied zum Strom.Danach kannst du: Was in der Sparte Gas anders läuft als im Strom.10 Artikel3 ThemenZum Schluss die zweite Sparte: Gas folgt denselben Grundgedanken, hat aber eigene Regeln für Netz, Bilanzierung und Abrechnung. Bereich im Atlas öffnen
Grundlagen und Netz
Wie das Gasnetz aufgebaut ist, wer im Gasmarkt welche Rolle hat und warum die Gasbeschaffenheit zählt.
Markt und Bilanzierung
Lieferantenwechsel nach GeLi Gas, Bilanzkreise nach GaBi Gas, Standardlastprofile und die täglichen Mengenmeldungen.
- GeLi Gas: Lieferantenwechsel im GasFristen, Prüfidentifikatoren und Asynchronmodell.
- GaBi Gas 2.1: Bilanzkreise und FallgruppenGastag, Ausgleichsenergie, SLP, RLMmT und RLMoT.
- Standardlastprofile im GasTemperaturkurve, Kundenwert und Jahresverbrauchsprognose.
- Allokation und Nominierung im GasWer wann welche Mengen an den Marktgebietsverantwortlichen meldet.
- Mehr- und Mindermengen im GasSLP, RLM und Lieferantenwechsel: drei Abläufe, ein Begriff.
Messung und Abrechnung
Vom Zählerstand in Kubikmetern zur abrechenbaren Energiemenge in Kilowattstunden.
