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Lernweg

  • 9 Etappen
  • 295 Artikel
  • 73 Themenfelder
Anleitung

Ein Weg durch den ganzen Atlas, in der Reihenfolge, in der die Themen aufeinander aufbauen: vom Stromnetz über Marktprozesse und Messwerte bis zur Abrechnung in SAP Utilities. Grundlage zuerst, dann Prozess vor Format, dann Fachlichkeit vor System. Die letzte Etappe zeigt, was in der Sparte Gas anders läuft.

Der Weg im Überblick

Jede Etappe schafft die Begriffe, die die nächste braucht.

  1. Etappe 1 · Grundlage

    Energiesystem & Netze

    Erzeugung, Netze, Entnahme und Flexibilität: die fachliche Orientierung für alles, was später als Marktprozess und Systemdaten erscheint.Danach kannst du: Die physische Welt hinter Energie, Daten und Marktprozessen.
    23 Artikel7 Themen

    Zuerst das physische System, dann Rollen und Verträge. Bereich im Atlas öffnen

    Stromsystem verstehen

    Die physikalische Grundlage hinter allen kaufmännischen Prozessen.

    1. Deutschland auf einen BlickAkteure, Energieströme und Grundbegriffe.
    2. Stromsystem und NetzebenenWie Übertragung und Verteilung zusammenwirken.
    3. Frequenz und SystembilanzWarum Erzeugung und Verbrauch zeitgleich sein müssen.

    Orte und Zuordnungen

    Technische Anlagen und Marktobjekte sauber unterscheiden.

    1. Netzanschluss und EntnahmestelleVom physischen Anschluss zum fachlichen Bezugspunkt.
    2. Marktlokation, Messlokation und NetzlokationWelche Lokation welche Aussage trägt.
    3. Regelzonen und BilanzierungsgebieteRäumliche Verantwortung im Stromsystem.

    Flexibilität im Netz

    Erzeugung und Verbrauch werden zunehmend steuerbar.

    1. Redispatch verständlich erklärtWenn Transportkapazität knapp wird.
    2. Redispatch 2.0 für EE-AnlagenAbruf, Daten und Ausgleich bei erneuerbaren Erzeugungsanlagen.
    3. Ausfallarbeit und AusfallvergütungWie aus einer Abregelung eine abrechenbare Menge und ein Geldbetrag wird.
    4. Steuerbare Verbrauchseinrichtungen§ 14a EnWG aus fachlicher Sicht.
    5. Power-to-Heat verstehenStrom in Wärme umwandeln und Flexibilität erschließen.

    Erzeugung und Einspeisung

    Wie Anlagen Energie erzeugen und ins Netz einspeisen.

    1. Wind, Sonne und WasserkraftErzeugungsformen im Stromsystem einordnen.
    2. Konventionelle KraftwerkeLeistung, Einsatz und Systembeitrag verstehen.

    Speicher und Sektorkopplung

    Energie zeitlich verschieben und Sektoren verbinden.

    1. Speicher und ErzeugungsanlagenWelche Daten für Markt und Netz relevant werden.
    2. Wärmepumpe und ElektromobilitätFlexible Lasten im System einordnen.

    Netzplanung und Ausbau

    Warum Leitungen, Umspannwerke und Anschlusskapazität wachsen.

    1. NetzentwicklungsplanPlanung von Übertragungsnetzen verstehen.
    2. NetzanschlussbegehrenVom Antrag zur technischen Umsetzung.
    3. Netzausbau: Bundesbedarfsplanung, Bundesfachplanung und PlanfeststellungDer Artikel schließt die Lücke zwischen Netzentwicklungsplan und realer Leitung: Er zeigt, wie NEP-Szenarien über BBPlG, Bundesfachplanung und Planfeststellung in verbindliche Trassen und Genehmigungen überführt werden.
    4. Netzanschluss für Industrie und Großverbraucher§ 17 EnWG, Baukostenzuschuss und Kundenanlage.

    Systemdienstleistungen

    Technische Leistungen für einen stabilen Netzbetrieb.

    1. RegelenergieReserveprodukte und Frequenzhaltung einordnen.
    2. Schwarzstart und NetzwiederaufbauWie das System nach einem Ausfall zurückkehrt.
    3. Blindleistung und BlindarbeitWarum Blindarbeit kein Verbrauch ist und wer sie zahlt.
    4. Momentanreserve und TrägheitWie Schwungmasse und netzbildende Anlagen die Frequenz stützen.
  2. Etappe 2 · Grundlage

    Marktrollen & Regulierung

    Der Energiemarkt funktioniert über klar getrennte Rollen, Verträge und verbindliche Vorgaben. Diese Ordnung macht standardisierte Prozesse erst möglich.Danach kannst du: Wer handelt, wer haftet und welche Regeln gelten.
    22 Artikel8 Themen

    Zuerst das physische System, dann Rollen und Verträge. Bereich im Atlas öffnen

    Rollenmodell

    Verantwortung wird pro Prozessrolle gedacht, nicht pro Unternehmen.

    1. Marktrollen in der Strom-MaKoLF, NB, MSB, BKV und ÜNB im Nachrichtenaustausch.
    2. Ein Unternehmen, mehrere RollenWarum die Rolle jeden Prozessschritt bestimmt.
    3. Vertragspartner und MarktpartnerKundensicht und Marktkommunikation unterscheiden.

    Verträge und Netzzugang

    Standardverträge schaffen einen diskriminierungsfreien Marktzugang.

    1. LieferantenrahmenvertragGrundlage für die Belieferung im Netz.
    2. MessstellenverträgeZuständigkeiten rund um den Messstellenbetrieb.
    3. BilanzkreisvertragVerantwortung für die energiewirtschaftliche Bilanz.

    Regulatorischer Rahmen

    Von Gesetz und Verordnung zur Marktregel.

    1. EnWG, MsbG und FestlegungenRechtsquellen sinnvoll einordnen.
    2. Gültigkeitsstände verwaltenStichtage und Übergangsregeln in Projekten.
    3. KWK-Zuschlag und VermarktungFörderung und Vermarktung von KWK-Strom einordnen.

    Institutionen und Verbände

    Wer Regeln setzt, Netze steuert und Standards entwickelt.

    1. Aufgaben der BundesnetzagenturBeschlusskammern und Veröffentlichungen.
    2. ÜNB, VNB, BDEW und EDI@EnergyInstitutionen im Energiemarkt einordnen.
    3. Marktstammdatenregister und RegisterpflichtenWer registrieren muss, welche Fristen gelten und was ohne Eintrag droht.

    Rechtsquellen und Gesetze

    Gesetze, Verordnungen und Festlegungen voneinander trennen.

    1. EEG und StromNEVFörderung und Netzentgelte einordnen.
    2. EEG-Vergütung verstehenEinspeisevergütung, Marktprämie und Direktvermarktung unterscheiden.

    Netzzugang und Netznutzung

    Wie Marktpartner Infrastruktur diskriminierungsfrei nutzen.

    1. NetznutzungsvertragRechte und Pflichten im Netzgebiet.
    2. BilanzkreiszuordnungVoraussetzung für die Marktteilnahme.
    3. Netzanschlussvertrag und AnschlussnutzungsverhältnisWer Anschlussnehmer und Anschlussnutzer ist und welche Verträge gelten.

    Entgelte und Anreizregulierung

    Wie Netzentgelte und regulatorische Vorgaben zusammenhängen.

    1. Netzentgelte verstehenPreisblätter, Komponenten und Zuständigkeiten.
    2. AnreizregulierungErlösobergrenzen und Effizienz einordnen.
    3. Verlustenergie beschaffen und abrechnenBeschaffung, Kostenanerkennung und der Weg ins Netzentgelt.
    4. Individuelles Netzentgelt nach § 19 StromNEVAtypische Netznutzung, Nachweis und wer den Aufschlag trägt.

    Weitere Rechts- und Vertragsfragen

    Ergänzung zum Rechtsrahmen und zur Kundenbelieferung.

    1. Grundversorgung und ErsatzversorgungZwei gesetzliche Auffangverhältnisse sauber unterscheiden.
  3. Etappe 3 · Prozessbasis

    Belieferung & Marktprozesse

    Lieferbeginn, Lieferende, Wechsel und Stammdatenänderungen folgen festen Schritten, Fristen und Rollen.Danach kannst du: GPKE übersetzt einen Anlass in einen verbindlichen Ablauf.
    25 Artikel7 Themen

    Danach Kundenanlässe, Lokationen und Messung als gemeinsame Prozessbasis. Bereich im Atlas öffnen

    GPKE verstehen

    Die Regeln für die Kundenbelieferung mit Elektrizität.

    1. Marktkommunikation Strom verstehenProzesse, Rollen, Formate und SAP-Bezug.
    2. GPKE: Zweck und AufbauDie Regelungen zur Kundenbelieferung mit Strom.
    3. Lieferantenwechsel in 24 StundenWas seit Juni 2025 technisch gilt.
    4. GPKE-Teilprozesse im ÜberblickKündigung, Lieferbeginn, Lieferende und Ersatz-/Grundversorgung.

    Belieferung steuern

    Zeitpunkte und Ergebnisse eines Vorgangs richtig einordnen.

    1. Lieferbeginn und LieferendeZeitpunkte, Rollen und Ergebnisse unterscheiden.
    2. Einzug und AuszugKundenanlass und Marktprozess verbinden.
    3. NetzbetreiberwechselWas sich bei einem Wechsel des Netzes ändert.
    4. Ersatz- und Grundversorgung im MarktprozessWer beliefert, wenn kein Lieferant zugeordnet ist.
    5. Kündigung und LieferendeWas der neue Lieferant beim alten auslöst.
    6. Unterbrechung der AnschlussnutzungDer Sperrprozess zwischen Lieferant und Netzbetreiber.

    Stammdaten und Zuordnungen

    Der Prozess bleibt nur mit zeitlich korrekten Daten stabil.

    1. Stammdaten und KonfigurationenÄnderungen nachvollziehbar austauschen.
    2. Zeitliche GültigkeitWarum Datenstände historisiert werden müssen.
    3. Lieferbeginn melden und bestätigenPrüfidentifikatoren und Antwortnachrichten im GPKE-Prozess.

    Marktobjekte im Prozess

    Lokationen und Ressourcen als Anker der Marktprozesse.

    1. MaLo, MeLo, NeLo und RessourceDie Bezugsobjekte der Prozessgebiete.
    2. LokationsbündelKomplexe Messkonstellationen verstehen.
    3. Die MesslokationMessobjekt und Zählpunkt im Marktprozess.
    4. Netzlokation und technische RessourceNetzseitige Bezugsobjekte unterscheiden.
    5. Zählwerk und ZählwerksdatenRegister, Kennzahlen und Zählwerksdaten einordnen.
    6. Anlage, Erzeugung, Verbrauch und RessourceDie Anlage und ihre Bezugsobjekte verstehen.
    7. Lokationsbündel und LokationsstrukturMehrere Lokationen zu einer Struktur verbinden.

    Einzug, Auszug und Umzug

    Kundenanlässe sauber in Prozessschritte übersetzen.

    1. Rückwirkende AnmeldungGrenzen und Folgen im Prozess.

    Fehler, Ablehnung und Klärung

    Ausnahmen erkennen und strukturiert auflösen.

    1. Ablehnungen im LieferantenwechselGründe und nächste Schritte.
    2. Klärfälle im MarktprozessFristen und Zuständigkeiten steuern.
    3. Belieferungslücken erkennen und schließenAnschlussnutzung ohne Belieferung im Prozess auflösen.

    Folgeprozesse

    Wie Messwesen, Bilanzierung und Nachrichten an GPKE anschließen.

    1. Bilanzierung nach LieferbeginnVon der Zuordnung zur bilanzierten Menge.
  4. Etappe 4 · Prozessbasis

    Messwesen & Smart Metering

    Messstellenbetrieb, Messkonzepte und intelligente Messsysteme verbinden die physische Messung mit Abrechnung, Bilanzierung und Steuerung.Danach kannst du: Von der Messstelle zum nutzbaren Energiewert.
    65 Artikel11 Themen

    Danach Kundenanlässe, Lokationen und Messung als gemeinsame Prozessbasis. Bereich im Atlas öffnen

    Messwesen im Überblick

    Grundaufbau, Rollen und Prozessgebiet WiM auf einen Blick.

    1. WiM Strom im ÜberblickAufgaben von MSB, NB und Lieferant.
    2. Objektlandkarte im EnergiemarktKunde, Vertrag, Anlage und Lokationen verständlich verbinden.

    Marktrollen und Messstellenvertrag

    Wer Messstellen betreibt, welche Verträge gelten und wie Zuständigkeiten wechseln.

    1. gMSB und wMSB verstehenGrundzuständigkeit und Wettbewerb im Messstellenbetrieb.
    2. Messstellenvertrag verstehenVertragliche Grundlage für den Messstellenbetrieb.
    3. Wechsel des MessstellenbetreibersAblauf und Rollen beim Betreiberwechsel.
    4. Messstellenbetreiber wechselnWer zum wMSB wechseln darf, wie der Wechsel abläuft und was sich für Kunden ändert.
    5. Messstellenbetrieb bei Wechsel und EndeWas Geräte, Werte und Vertrag beim Übergang hinterlassen.
    6. Der EnergieserviceanbieterDie Rolle im Messwesen, ihre Aufgaben und ihre Grenzen.
    7. Entgelte für den MessstellenbetriebWer welches Entgelt erhebt und wie es auf die Rechnung kommt.
    8. Grundzuständiger und wettbewerblicher MessstellenbetriebWann der gMSB liefert und wann ein Dritter übernimmt.

    Messlokation, Zählpunkt und Kennungen

    Messobjekte, Zählwerke und ihre eindeutigen Identifikatoren auseinanderhalten.

    1. Messlokation, Zählpunkt und Zählwerk verstehenFachliche und technische Identifikatoren sauber abgrenzen.
    2. Messlokations-ID und IdentifikationWie die Messlokation eindeutig im Marktprozess erkannt wird.
    3. Zählpunktbezeichnung verstehenTechnische Kennzeichnung und Markt-ID unterscheiden.
    4. OBIS-Kennzahlen verstehenAufbau A-B:C.D.E*F und die wichtigsten Kennzahlen im Klartext.

    Messgeräte und Geräteverwaltung

    Geräte, Register und Wechsel über ihren Lebenszyklus sicher einordnen.

    1. Moderne Messeinrichtung verstehenGerät, Anzeige und Abgrenzung zum intelligenten Messsystem.
    2. Gerätewechsel im MesswesenFolgen für Messung, Daten und Abrechnung.
    3. Zählernummer und Geräte-IDGerät und Kennungen sicher unterscheiden.
    4. Zählerregister und TarifregisterRegisterwerte, Zählwerke, OBIS und Tarifstufen sauber trennen.
    5. Eichfristen, MID und BefundprüfungEichfristen, Kennzeichnung und Nachprüfung einordnen.
    6. Nacheichung im BetriebFristablauf, Nachprüfung, Austausch und Kostentragung.

    Messkonzepte

    Bezug, Einspeisung, Erzeugung und Speicher fachlich passend messen.

    1. Messkonzepte verstehenBezug, Einspeisung, Erzeugung und mehrere Messlokationen.
    2. PV-Eigenverbrauch und MesskonzeptErzeugung und Verbrauch sauber erfassen.
    3. Batteriespeicher im MesskonzeptSpeicherflüsse und Messung nachvollziehen.
    4. Mieterstrom und gemeinschaftliche GebäudeversorgungZwei Modelle, Messung und Marktprozesse sauber unterscheiden.
    5. Mieterstrom nach § 42a EnWGVoraussetzungen, Zuschlag, Vertrag und Preisgrenze.
    6. Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung nach § 42b EnWGNutzungsvertrag, Aufteilungsschlüssel und Betreiberpflichten.
    7. Messen und Abrechnen im MehrparteienhausSummenzähler, Unterzähler und Drittmengen mit Rechenbeispiel.
    8. Wärmepumpe, Wallbox und Speicher im MesskonzeptMessung, Steuerung und Marktobjekte zusammendenken.
    9. Energy Sharing nach § 42c EnWG: Stand und AbgrenzungFristen, Pflichten von Netzbetreibern und Lieferanten, Abgrenzung.
    10. Energiesharing: Messwesen und DatenflussGeteilten Strom messen und abrechnen.
    11. SubmeteringUnterzählung in der Kundenanlage und ihre Abgrenzung.
    12. Blindarbeit und Wandlerzähler im MesskonzeptWann ein Messkonzept Blindarbeit erfasst und wie der Wert abrechenbar wird.

    Zählzeiten und Zeitlogik

    Schaltzeiten, Kalender, Zeitumstellung und Zählwerke fachlich einordnen.

    1. Zählzeitdefinitionen verstehenSchaltzeiten, Kalender und Zählwerke fachlich einordnen.
    2. Feiertagskalender und ZählzeitenWarum regionale Kalender Tarifzeiten beeinflussen.
    3. Zeitumstellung in MesswertenSommer- und Winterzeit in Zeitreihen richtig behandeln.

    Messwerte und Messprodukte

    Menge, Richtung, Einheit, Zeitraum und Bereitstellung eines Messwerts.

    1. Messwerte und ZählerstandsgängeWerte, Zeiträume und Status einordnen.
    2. Messrichtungen Bezug und EinspeisungEnergiefluss und Vorzeichen sauber verstehen.
    3. Wirkarbeit, Wirkleistung und BlindarbeitElektrische Messgrößen und Einheiten sicher unterscheiden.
    4. Dynamische Stromtarife und MesswerteWie Tarif, Zeitreihe und Abrechnung zusammenpassen.
    5. Zählerfernauslesung im MesswesenFernablesung, intelligentes Messsystem und WiM-Datenfluss unterscheiden.
    6. Stromwandler und UmrechnungsfaktorSekundärwerte, Primärwerte und Skalierung sicher prüfen.
    7. Zählerablesung und AbleseartenSelbstablesung, Vor-Ort-Ablesung und Fernübermittlung einordnen.
    8. Ableseturnus und MessintervallWer den Rhythmus festlegt und wer die Auflösung bestellt.

    Datenqualität und Ersatzwertbildung

    Fehlende, auffällige und korrigierte Daten fachlich behandeln.

    1. Plausibilisierung und ErsatzwertbildungWie fehlende oder auffällige Messwerte fachlich behandelt werden.
    2. Messwertstatus verstehenWarum ein Messwert mehr als eine Zahl ist.
    3. Korrekturwerte und StornoKorrekturen in Messwert- und Folgeprozessen nachvollziehen.
    4. Ersatzwertbildung in der PraxisVerfahren, Status und Folgen für die Abrechnung.
    5. Bestätigung und ReklamationWann ein Wert bestätigt oder beanstandet wird.

    Intelligente Messsysteme

    Smart Metering erweitert Messung um Kommunikation, Sicherheit und Rechte.

    1. Intelligente MesssystemeMesswesen und Marktkommunikation verbinden.
    2. Das Smart-Meter-GatewaySicherheitsmodul, Smart-Metering-PKI und die Netze LMN, HAN und WAN.
    3. Pflichteinbau und RolloutEinbaugruppen und Rollout-Logik verstehen.
    4. Datenschutz im Smart MeteringZugriffsrechte und Datenverarbeitung einordnen.
    5. Rollout-Monitoring und QuotenFortschritt des Rollouts messen, melden und einordnen.
    6. Smart-Meter-Gateway-AdministrationWer den Gateway konfiguriert, aktualisiert und überwacht.
    7. Die HAN-SchnittstelleWie die anschlussnutzende Person eigene Messwerte lokal liest.
    8. Tarifanwendungsfälle im Smart Meter GatewayVon einzelnen Zählerständen zu tarifierbaren Zeitreihen.
    9. NetzzustandsdatenWarum Netzdaten keine Abrechnungsdaten sind.
    10. Tarifanwendungsfälle im DetailTAF 1 bis TAF 16 im Überblick.

    Steuerung und netzdienliche Nutzung

    Wie steuerbare Anlagen sicher in Netzprozesse eingebunden werden.

    1. Steuerbox und Steuerkanal verstehenTechnische Umsetzung und fachliche Verantwortung.
    2. Technische Ressource und steuerbare AnlageMarktobjekt, Anlage und Steuerbarkeit unterscheiden.
    3. Steuerbefehle und RückmeldungenAuslösung, Ausführung und Bestätigung im Steuerprozess.

    WiM-Prozesse und Änderungen

    Beginn, Ende und Änderungen des Messstellenbetriebs als Prozess verstehen.

    1. Beginn und Ende des MessstellenbetriebsAuslöser, Rollen und Ergebnisse im WiM-Prozess.
    2. Messlokationsänderung und KonfigurationÄnderungen an Messobjekt und Konfiguration strukturiert behandeln.
    3. Störung im MessstellenbetriebZähler- und Kommunikationsausfall, Fristen und Ersatzbetrieb.
    4. Messstellenbezogene ProzesseWelche Vorgänge am Messpunkt laufen und wo GPKE endet.
  5. Etappe 5 · Daten und Formate

    Energiedaten & Bilanzierung

    Zeitreihen, Aggregation und Bilanzkreise halten das Energiesystem kaufmännisch im Gleichgewicht.Danach kannst du: Wie aus Messwerten abrechenbare und bilanzielle Mengen werden.
    30 Artikel9 Themen

    Erst mit sicheren Messwerten folgen Bilanzierung, Formate und Nachrichtenlogik. Bereich im Atlas öffnen

    Energiedaten im Überblick

    Von der Messung bis zur bilanziell verwertbaren Energiemenge.

    1. MaBiS vom Messwert zur BilanzierungBilanzierungsrelevante Datenflüsse verstehen.

    Messwert, Zählerstand und Lastgang

    Messprodukte mit ihrem jeweiligen Zeitbezug einordnen.

    1. Lastgang und ZählerstandMessprodukte und Zeitbezug verstehen.
    2. Registrierende LeistungsmessungRLM, Lastgang und Abrechnung einordnen.
    3. RLM oder SLPZähler, Grenze, Abrechnung und Netzentgelt im Vergleich.
    4. LeistungswerteLeistung, Arbeit und Messintervall unterscheiden.
    5. Zählerstandsgänge verstehenDer Standardfall der Messwertübermittlung.

    Zeitreihen und Auflösung

    Raster, Zeiträume und Zeitzonen in Energiedaten.

    1. ViertelstundenwerteWarum das Zeitraster fachlich relevant ist.
    2. ZeitumstellungSommerzeit und Winterzeit in Zeitreihen behandeln.

    Messwertqualität und Korrektur

    Die Qualität eines Wertes bestimmt die Qualität aller Folgeprozesse.

    1. Status und QualitätWarum ein Wert mehr als eine Zahl ist.
    2. Korrekturen verarbeitenWie neue Daten rückwirkende Folgen auslösen.
    3. Neun berechtigte StellenWer Messwerte verarbeiten darf und wofür.
    4. Messwertstatus und Qualität in der AbrechnungWie der Status eines Werts die Abrechnung beeinflusst.

    Bilanzkreis und Bilanzkreisverantwortung

    Verantwortung, Zuordnung und Ausgleichsenergie verstehen.

    1. Bilanzkreis, BKV und ÜNBVerantwortlichkeiten und Ergebnisse.
    2. Bilanzkreisverantwortung verstehenAufgaben, Fahrpläne und Ausgleichsenergie verständlich erklärt.
    3. BilanzkreisabrechnungWie Mengen einem Bilanzkreis zugeordnet werden.
    4. Marktlokationen und BilanzkreiseWie eine Marktlokation einem Bilanzkreis zugeordnet wird.

    MaBiS-Prozesse

    Standardisierte Abläufe für bilanzierungsrelevante Daten.

    1. Clearing und BilanzierungProzessschritte und Fristen einordnen.
    2. Marktrollen in MaBiSWer welche Daten verantwortet.

    Aggregation und Energiemengen

    Einzelwerte in verwertbare Mengen überführen.

    1. AggregationMesswerte zusammenfassen und abgrenzen.
    2. Energiemengen verstehenMessung, Bilanzierung und Abrechnung sauber trennen.
    3. VerlustenergieNetzverluste bilanziell behandeln.
    4. Netzzeitreihen und Hochrechnung im NetzWoher der Netzbetreiber die Mengen für die Bilanzierung nimmt.

    Prognose und Fahrplan

    Erwartete Mengen vor dem Lieferzeitraum planen.

    1. LastprognoseWozu Prognosen im Bilanzkreis dienen.
    2. StandardlastprofileSLP, RLM und Prognose unterscheiden.
    3. FahrplanmanagementAnmeldung und Anpassung von Energiemengen.
    4. Fahrplananmeldung und AusgleichsenergieFristen, Versionen und der Weg zur Bilanzkreisabweichung.

    Weiterentwicklung

    Die Datenwelt der Bilanzierung verändert sich weiter.

    1. MaBiS-HubStand des Weiterentwicklungsverfahrens.
    2. PseudonymisierungDatenschutz und Verarbeitung zusammen denken.
    3. Marktweite DatenmodelleWas sich bis 2030 verändern kann.
    4. Messwerte beim EnergiesharingWelche Zeitreihen bei gemeinsamer Nutzung entstehen.
  6. Etappe 6 · Daten und Formate

    AHB, Formate & Datenaustausch

    AHB, MIG, Prüfidentifikatoren und Codelisten machen Marktkommunikation eindeutig.Danach kannst du: Vom fachlichen Prozess zur prüfbaren Nachricht.
    29 Artikel9 Themen

    Erst mit sicheren Messwerten folgen Bilanzierung, Formate und Nachrichtenlogik. Bereich im Atlas öffnen

    Datenaustausch im Überblick

    Von der Fachregel bis zur verarbeiteten Nachricht.

    1. AHB, MIG und EDIFACTWie Nachrichten semantisch beschrieben werden.

    AHB lesen und anwenden

    Anwendungshandbücher in prüfbare Fachlogik übersetzen.

    1. AHB lesen und anwendenAnwendungsfall, Bedingungen und Mussfelder sicher in eine Nachricht übersetzen.
    2. PrüfidentifikatorenDen Geschäftsvorfall in der Nachricht erkennen.
    3. Muss, Kann und BedingungRegeln im AHB richtig auslegen.

    MIG und Nachrichtensemantik

    Segmente, Datenelemente und Beziehungen verstehen.

    1. MIG lesenDie technische Beschreibung einer Nachricht nutzen.
    2. SegmentgruppenWiederholungen und Hierarchien erkennen.

    EDIFACT-Grundlagen

    Die gemeinsame Syntax der Marktkommunikation.

    1. UNH, UNT und NachrichtenstrukturEine EDIFACT-Nachricht von außen nach innen lesen.
    2. Trennzeichen und ZeichensatzTechnische Grundlagen sicher behandeln.

    Stammdaten- und Prozessnachrichten

    Nachrichten für Zuordnung, Vertrag und Marktprozess.

    1. UTILMD und MSCONS einordnenStammdaten und Messwerte im Prozesskontext.
    2. ORDERS und IFTSTAAufträge und Statusmeldungen einordnen.
    3. UTILTS: Definitionen übertragenZählzeit, Schaltzeit und Leistungskurve per Nachricht.
    4. Berechnungsformel lesenDie Formel einer Markt- oder Netzlokation verstehen.
    5. PRICAT und PreisblätterPreisblätter des Messstellenbetreibers übertragen.
    6. INSRPT: StörungsmeldungStör- und Informationsmeldungen im Messwesen.
    7. ORDRSP, ORDCHG und AntwortnachrichtenNachrichtenpaare mit REQOTE/QUOTES lesen.

    Messwert- und Abrechnungsnachrichten

    Energie- und Rechnungsdaten strukturiert austauschen.

    1. MSCONS vertiefenMesswerte und Zeitreihen übertragen.
    2. INVOIC und REMADVAbrechnungsnachrichten im Überblick.
    3. NetznutzungsabrechnungWie der Netzbetreiber dem Lieferanten Mengen und Netzentgelte in Rechnung stellt.
    4. Netznutzungsrechnung als Lieferant prüfenPrüfebenen nach E_0406, REMADV-Antwort, Reklamation und Rechnungseingang in SAP IS-U.
    5. Artikel-ID in der NetznutzungsabrechnungFormat, Gruppen-Artikel-ID und die Abgrenzung zu Tarif, Preis und Artikelnummer.

    Rückmeldungen und Fehlerbehandlung

    Technische und fachliche Antworten unterscheiden.

    1. CONTRL und APERAKTechnische und anwendungsbezogene Rückmeldungen.
    2. APERAK-Fehlercodes: Z-CodesAlle Z-Codes der APERAK mit Bedeutung, Fehlerart und Prozess.
    3. Fehlercodes analysierenAbweichungen strukturiert klären.
    4. COMDIS und Ablehnung von RückmeldungenWenn eine Rückmeldung selbst abgelehnt wird.

    Codelisten und Versionen

    Gültige Codes und Releases kontrolliert pflegen.

    1. Codelisten und EBDWarum gültige Codes Teil der Fachlogik sind.
    2. Versionswechsel absichernNeue Formate kontrolliert in Betrieb nehmen.

    Transport, Sicherheit und Tests

    Übertragung, Fachprüfung und Prozessende bleiben getrennt.

    1. AS4 und Smart-Metering-PKIDer Transportweg ist kein Geschäftsprozess.
    2. AHB-Testfälle entwickelnGültige und ungültige Fälle aus Regeln ableiten.
    3. API-WebdiensteDer zweite Übertragungsweg der Marktkommunikation.
  7. Etappe 7 · Umsetzung

    Kunden, Tarife & Abrechnung

    Kundenbeziehung, Tariflogik, Messwerte und Buchung greifen ineinander.Danach kannst du: Verträge, Mengen und Preise werden zu einer nachvollziehbaren Rechnung.
    30 Artikel8 Themen

    Dann werden Kunde, Tarif, Abrechnung und SAP Utilities als Umsetzung verbunden. Bereich im Atlas öffnen

    Geschäftspartner und Kunde

    Kundendaten, Rollen und Kommunikationswege sauber führen.

    1. Geschäftspartner und VertragskontoWer handelt und wie wird abgerechnet?
    2. Ansprechpartner und KommunikationsdatenZustellwege und Einwilligungen nachvollziehen.

    Vertragskonto und Vertragsbeziehung

    Zahlungsverhältnis und Energielieferung getrennt abbilden.

    1. Liefervertrag und LaufzeitBeginn, Ende und Produktwechsel einordnen.
    2. Mehrere Verträge je KundeWarum ein Kunde mehrere Vertragsbeziehungen haben kann.

    Tarife und Preislogik

    Preise müssen zum richtigen Zeitraum und zur richtigen Menge passen.

    1. Tarifart, Tarif und TariftypDie drei Ebenen des Wortes Tarif sauber trennen.
    2. Statisch, zeitvariabel, dynamischWie sich die Preislogik über die Zeit unterscheidet.
    3. Tarife für Kunden zuordnenVom Verbrauchsprofil zur passenden Tarifempfehlung.
    4. Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und LieferantWer welche Preisposition in der Tarifierung verantwortet.
    5. PreisbestandteileArbeitspreis, Grundpreis und weitere Bestandteile.
    6. Woraus sich der Strompreis zusammensetztVom Rechnungsbetrag zurück zu Beschaffung, Netz, Steuern und Umlagen.
    7. TarifwechselProdukte und Preise stichtagsgenau wechseln.
    8. Hoch- und NiedertarifeZählwerk, Schaltzeit und Abgrenzung zum dynamischen Preis.

    Verbrauch und Abrechnungsmenge

    Messwerte zu einer belastbaren Rechnungsmenge aufbereiten.

    1. AbrechnungsmengeMesswerte für Billing vorbereiten.
    2. HochrechnungVerbrauch bei fehlenden Ablesungen ermitteln.

    Abrechnung und Rechnung

    Rechnungen nachvollziehbar erzeugen und erklären.

    1. VerbrauchsabrechnungVom Ableseergebnis zur Rechnung.
    2. AbschlagsplanPrognose und spätere Abrechnung verbinden.
    3. Energiesteuer und Umlagen in der AbrechnungWelche Steuern und Umlagen auf der Rechnung stehen und wer sie erhebt.
    4. Rechnungsinhalte und AbrechnungszeiträumeAnforderungen nach § 40 und § 40b EnWG.
    5. Schlussrechnung und ZwischenabrechnungAuszug, Lieferantenwechsel, Fristen nach § 40c EnWG und Abgrenzung der Mengen.
    6. Leistungskunden mit RLM abrechnenLeistungspreis, Benutzungsstunden, Nachberechnung und die 100.000-kWh-Schwelle.
    7. § 14a in der AbrechnungModule 1, 2 und 3: Messkonzept, Artikel-ID in der Netznutzungsabrechnung und Ausweis auf der Rechnung.
    8. Einspeisung abrechnenVom Einspeisezähler über den Netzbetreiber zur Gutschrift.

    Forderung und Zahlung

    Offene Posten, Zahlungen und Mahnungen steuern.

    1. ZahlungseingangZahlungen einem Vertragskonto zuordnen.
    2. MahnwesenForderungen fristgerecht nachverfolgen.
    3. Sperrung und WiederinbetriebnahmeVoraussetzungen, Fristen und Kosten der Unterbrechung.

    Korrektur, Storno und Rückabwicklung

    Fehler fachlich nachvollziehbar korrigieren.

    1. Storno und KorrekturFehler nachvollziehbar rückgängig machen.
    2. Rechnungskorrektur nach MesswertkorrekturVon der Netzrechnung bis zur Kundenerstattung, mit Fristen und Grenzen.
    3. Rückwirkende PreisänderungAuswirkungen auf bereits gestellte Rechnungen.

    Abrechnungssystem und FI-CA

    Systemische Verarbeitung von Abrechnung und Zahlungsverkehr.

    1. FI-CA im KontextWarum Vertragskontokorrent zur Abrechnung gehört.
    2. BelegketteVom Abrechnungsergebnis zur Buchung.
  8. Etappe 8 · Umsetzung

    SAP Utilities & Betrieb

    SAP-Bezug ohne Produkthandbuch: Welche Daten, Fristen und Zustände ein Utilities-System zuverlässig abbilden muss.Danach kannst du: Fachlichkeit in Daten, Prozessen, Integration und Betrieb übersetzen.
    61 Artikel11 Themen

    Dann werden Kunde, Tarif, Abrechnung und SAP Utilities als Umsetzung verbunden. Bereich im Atlas öffnen

    Grundlagen und Überblick

    Bausteine von SAP IS-U und den Weg der Energie vom Zähler zur Forderung kennenlernen.

    1. Was ist SAP IS-U?Die Bausteine von Stammdaten bis Vertragskonto im Überblick.
    2. Der Weg einer Kilowattstunde durch SAP IS-UVon der Ablesung bis zum offenen Posten, mit Zahlenbeispiel.
    3. SAP ECC IS-U und S/4HANA Utilities im VergleichWas gleich bleibt, was sich technisch ändert und was wegfällt.

    Fachobjekte und Datenmodell

    Technische und kaufmännische Objekte fachlich verbinden.

    1. Fachobjekte und SystemverantwortungExterne Marktobjekte intern konsistent abbilden.
    2. Anschlussobjekt, Anlage und VertragTechnische und kaufmännische Sicht verbinden.
    3. Stammdaten vom Geschäftspartner zum ZählwerkWelche Nummer wohin zeigt, Schlüssel für Schlüssel.
    4. TarifierungsmerkmaleWo ein Merkmal an Anlage, Vertrag, Gerät oder Register steht.
    5. Zeitscheiben und Historien in SAP IS-UGültigkeitszeiträume lesen und Auswertungen auf einen Stichtag festlegen.

    Kunde und Vertrag in SAP Utilities

    Geschäftspartner, Vertrag und Vertragskonto sauber zuordnen.

    1. GeschäftspartnerdatenKundensicht und Systemobjekte verbinden.
    2. VertragsanlageVersorgung und Abrechnung fachlich modellieren.
    3. Einzug, Auszug und Lieferantenwechsel in SAP IS-UWas beim Wechsel von Verträgen im System liegt und was gleich bleibt.

    Messwesen und Geräteverwaltung

    Messgeräte, Register und Ableseaufträge im System führen.

    1. Gerätetyp, Gerät und EquipmentWie ein Zähler als Stammsatz entsteht: Material, Gerätetyp, Equipment, Seriennummer, Lebenslauf.
    2. GeräteinstallationEinbau, Ausbau und technische Stammdaten.
    3. Register und ZählwerkeMesswerte den richtigen Objekten zuordnen.
    4. Zählwerksgruppe und Zählwerke konfigurierenArt, Typ, Stellen, Faktor, OBIS und Kennzeichen eines Zählwerks festlegen.
    5. Wandler, Gerätezuordnung und ZählwerksbeziehungenAbrechnungsfaktor, Hinterschaltung und Kontrollzählwerk im System abbilden.
    6. Gerätewechsel und TarifierungWas ein Geräte- oder Zählerwechsel für die Tarifierung bedeutet.
    7. Gerätewechsel Schritt für SchrittAuftrag, Erfassung, Zählerstände, Folgen und Storno in IS-U.
    8. Eichung, Beglaubigung und StichprobenverfahrenWechseljahr, Turnuswechselliste, Los und Prüflinge in IS-U planen.
    9. Terminsteuerung in SAP IS-UPortion, Ableseeinheit, Grundtermine und Terminsätze: warum ein Kunde wann abgelesen und abgerechnet wird.
    10. Ableseprozess in SAP IS-UAbleseauftrag, Belegstatus und das fakturierbare Ergebnis.
    11. Abrechnungs- und AbleseaufträgeAuftragsdaten, Massenlauf, Ausgabe und Fristen in der Tiefe.
    12. Ableseauftrag und AbleseergebnisDer Beleg in EABL, die Erfassungswege und der Weg zum abrechenbaren Zählerstand.
    13. Ablesegründe und ihre FolgenTurnus, Zwischen-, Kontroll-, Ein- und Auszugsablesung: welche Ablesung welche Abrechnung auslöst.
    14. Plausibilitätsprüfung der AblesungPrüfarten, Toleranzen, Erwartungswert und der Umgang mit unplausiblen Ergebnissen.
    15. Sonderfälle der VerbrauchsermittlungZählerüberlauf, Gerätewechsel, Faktoren, Nachkommastellen und Schätzung mit Rechenbeispielen.
    16. Messinstanz und MessproduktMesswerte in SAP S/4HANA Utilities fachlich zuordnen.

    Marktkommunikation und EDI-Integration

    Externe Nachrichten sicher in interne Prozessschritte überführen.

    1. Prozessdokumente im SystemFachliche Nachricht und technische Verarbeitung verbinden.
    2. IDoc und SchnittstellenmonitoringIntegrationsfehler früh erkennen.
    3. GPKE-Lieferantenwechsel im SAP IS-UAnmeldung, Bestätigung, Abmeldung und Klärfälle im System.
    4. Marktkommunikation unter S/4HANAIDEX, APE und MaCo Cloud: was wo läuft.

    Abrechnung und Fakturierung

    Tarife, Mengen und Belege im System verarbeiten.

    1. Tariffindung und TarifierungWie das System aus Register und Tarifkategorie den Tarif findet.
    2. Das Tarifmodell im ZusammenhangTariftyp, Tarifart, Tariffindung, Tarif und Schema: wie aus Stammdaten eine Rechenvorschrift wird.
    3. Abrechnungsschema und VariantenprogrammeTarifschritte, Rechenbausteine und die Reihenfolge im Schema.
    4. Operanden und AnlagefaktenRechengrößen, Fakten auf drei Ebenen, Zeitscheiben und typische Fehler.
    5. Preise: Typen, Staffeln und ZeitanteilePreisschlüssel, Block- und Staffelpreise, Historie und Preiswechsel in der Periode.
    6. Rabatte, Zuschläge und AbrechnungszeilenWie Rabatte wirken und wie eine Rechnungszeile zum Tarifschritt zurückverfolgt wird.
    7. Tarife anlegen und ändernVon der Kalkulation über Test und Freigabe in Produktion.
    8. Tarifwechsel, Preisänderung und GültigkeitStichtage, Zeitscheiben und Kundeninformation im System.
    9. AbrechnungssteuerungZeitpunkte und Ablesungen koordinieren.
    10. Abrechnungsauftrag und AbrechnungslaufAuftrag in ETRG, Status, Einzel- und Massenlauf, Parallelisierung und das Ergebnis des Laufs.
    11. Abrechnung simulieren und prüfenSimulationsarten, Massensimulation, Unterschied zum echten Beleg und Prüfwege.
    12. Ausnahmen in der AbrechnungAussteuerung, Abrechnungssperren, Fehlerprotokoll, Klärung und Freigabe mit Fallbeispielen.
    13. FakturierungAbrechnungsergebnisse als Rechnung ausgeben.
    14. Vom Abrechnungsbeleg zur RechnungFakturierungseinheit, Rechnungssumme, Abschlagsverrechnung, Druckbeleg, Buchung, Druck und Versand.
    15. Abschlagsplan in SAP IS-UVerfahren, Anlegen, Betragsermittlung, Fälligkeiten, Anpassung und Verrechnung mit Rechenbeispiel.

    Forderungsmanagement im Vertragskontokorrent

    Von der Forderung über Mahnung und Sperrung bis zur Wiederinbetriebnahme.

    1. Das Vertragskontokorrent verstehenVertragskonto, Beleg, Posten, Ausgleich und Kontenstand.
    2. Mahnen in SAP IS-UMahnverfahren, Mahnstufen, Mahnlauf, Mahnhistorie und Mahnsperren.
    3. Sperren und Wiederinbetriebnahme in SAP IS-USperrbeleg, Sperrauftrag und das Zusammenspiel mit Mahnlauf und Marktprozess.

    Bilanzierung und Energiedaten

    Zeitreihen und Mengen für energiewirtschaftliche Folgeprozesse.

    1. EDM im KontextEnergiedatenmanagement im Utilities-System.
    2. ProfilverwaltungStandard- und Lastprofile fachlich nutzen.

    Prozessmonitoring und Klärfälle

    Fristen, Status und Fehler nachvollziehbar steuern.

    1. Prozessmonitoring und KlärfälleFristen, Status und Fehler nachvollziehbar machen.
    2. Worklists und WiedervorlagenOffene Vorgänge priorisieren.

    Tests, Releases und Migration

    Änderungen sicher vorbereiten und produktiv nehmen.

    1. Wartungsende ECC und Wege nach S/4HANAFristen laut SAP, Brownfield, Greenfield und Vorbereitung der Fachabteilung.
    2. Release-Management für MaKoBNetzA- und EDI@Energy-Änderungen umsetzen.
    3. Teststrategie für AHB-ÄnderungenFachliche Regeln in belastbare Tests übersetzen.
    4. Tarife testen und produktiv setzenTestklassen, Referenz und Freigabe für einen neuen Tarif.
    5. Artikel-IDs pflegen und prüfenZuordnung, Zeitscheibe, Testfall und Abweichungsprüfung in der Netznutzungsabrechnung.
    6. DatenmigrationBestandsdaten nachvollziehbar übernehmen.

    Betrieb, Berechtigungen und Nachvollziehbarkeit

    Ein Utilities-System sicher und prüfbar betreiben.

    1. BerechtigungskonzepteZugriffe nach Rolle und Aufgabe steuern.
    2. Audit-TrailÄnderungen und Entscheidungen nachvollziehbar dokumentieren.
  9. Etappe 9 · Sparte Gas

    Gas: Netz, Markt & Abrechnung

    Gasnetz, Marktgebiet, Lieferantenwechsel, Tagesbilanzierung und die Umrechnung von Kubikmetern in Kilowattstunden: die Sparte Gas im Zusammenhang, jeweils mit dem Blick auf den Unterschied zum Strom.Danach kannst du: Was in der Sparte Gas anders läuft als im Strom.
    10 Artikel3 Themen

Vom Lernweg in die Praxis